Mit unserer Ausstellung „KIPPPUNKTE – 3 künstlerische Ansichten“ haben wir, Jana Kämmerling, Joachim Klang und Stefanie Rogge, gemeinsam einen künstlerischen Blick auf die Klimakrise, unsere Umwelt und gesellschaftlichen Wandel geworfen. Unterschiedliche künstlerische Positionen, expressive Malerei und gesellschaftskritische Zeichnungen, trafen dabei auf eine gemeinsame, begehbare Installation.
Ein besonderer Bestandteil der Ausstellung war bereits am Eingang des Rathauses zu erleben: Ein großer Vorhang aus Klimastreifen (Climate stripes © Ed Hawkins) bildete den Zugang zur Ausstellung. Wer den Bürgersaal und die Ausstellung betreten wollte, musste durch den Vorhang gehen. Damit wurde das Thema der Ausstellung unmittelbar erfahrbar und die Besucher*innen wurden schon beim Eintritt selbst Teil der Installation.
Im Bürgersaal war die gesamte Ausstellung zu erleben: Die Skulpturen abgestorbener Bäume machten den Ausstellungsraum zu einer begehbaren Landschaft. Durch die Installation Tierische Augen zwischen brennenden Hölzern mussten die Besucher*innen ebenfalls hindurchgehen. Die Augen waren dabei allgegenwärtig, ein Ausweichen oder einfaches Wegsehen war nicht möglich.



Der Ausstellungstag im Rahmen der Klimameile am 23. August war für uns ein besonderer Höhepunkt. Die Ausstellung war gut besucht und es entstanden viele interessante Gespräche. Eine gemeinsam von uns drei Künstler*innen eingesetzte Klanginstallation verdichtete dabei die Atmosphäre des Tages und verstärkte das unmittelbare Erleben der Ausstellung.
Dass die Arbeiten die Besucher*innen erreicht haben, zeigte auch eine Rückmeldung, die uns besonders gefreut hat: „Die Ausstellung hat mich sehr nachdenklich gemacht und berührt.“
Für uns als Künstler*innen war „KIPPPUNKTE“ ein gelungenes gemeinsames Projekt. Die unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven, die begehbaren Installationen und die Begegnungen mit den Besucher*innen haben gezeigt, wie Kunst einen unmittelbaren Zugang zu komplexen gesellschaftlichen und ökologischen Fragen schaffen kann.
Die Ausstellung ist inzwischen abgebaut. Die Erfahrungen und Gespräche, die daraus entstanden sind, bleiben jedoch. Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen für ihr Interesse und ihre Rückmeldungen.


Besonders danken wir der Gemeinde Wennigsen für die Förderung im Rahmen der Kulturförderung der Gemeinde Wennigsen. Gefördert wurde die von uns entwickelte Kunstinstallation, die ein wesentlicher Bestandteil von „KIPPPUNKTE“ war.


